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Fußballfest zum Oberligaauftakt

1. Mannschaft 10.08.2009 19:17 Uhr

Der Malchower SV ist endgültig in der Oberliga angekommen und hat dieses Ereignis mit einer zünftigen Party gefeiert. Man hatte den Eindruck, dass ganz Malchow und Umgebung auf den Beinen war. Zum Spiel gegen den Regionalligaabsteiger FC Energie Cottbus II kamen über 1000 Zuschauer, die bei schwül- heißem Wetter ein flottes Spiel sahen, in dem zunächst der Gast die Initiative übernahm. Der MSV zeigte viel Respekt. Eine überraschende Aktion brachte in der 7. Minute die Führung für den MSV. Guido Timper wurde an der Strafraumgrenze angespielt, drehte sich und zog ab. Da alle, inklusive Torwart, mit einer Flanke gerechnet hatten, fand der Ball den Weg ins Tor. 1:0. Doch Sicherheit für den MSV kam nicht auf. Im Gegenteil, fast im Gegenzug erzielte der Gast aus der Lausitz mit kräftiger Unterstützung der MSV- Abwehr den Ausgleich. Stefan Geers versuchte halbherzig zu klären, Torwart Tobias Werk war indisponiert und die Gäste nahmen das Geschenk zum 1:1 (8.) dankend an. Anschließend zeigte der MSV sich zwar bemüht, bot phasenweise guten Fußball, konnte aber keinen Erfolg verbuchen. Anders dagegen die Cottbusser. Im Anschluss an eine Ecke (27.) gab es ein erneutes Missverständnis zwischen Torwart und Abwehr auf MSV- Seite und per Kopfball erzielten die Gäste das 1:2.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der MSV sich wesentlich agiler, übernahm die Initiative und hatte auch noch Torchancen. In der 66. Minute dann ein Riesenjubel im Stadion. Darius Kostyk erzielte den Ausgleich. Dachten zumindest alle, aber der Schiedsrichter erkannte den Treffer nicht an. Cottbus ließ es ruhiger angehen, stand hinten sicher und wartete auf seine Konter. Zweimal noch setzte sich der MSV gut in Szene. Einen Kopfball von Can Kalkavan fischte Gästekeeper Lehmann von der Linie (80.) und Kostyks Kopfball (90.) ging knapp am langen Pfosten vorbei. Am Ende verlor der Malchower SV knapp mit 1:2, musste sich aber nicht verstecken, denn über weite Strecken des Spiels war man dem Gegner ebenbürtig. Zu viel Respekt vor dem Gegner, Blauäugigkeit in vielen Spielszenen und individuelle Fehler machten den Unterschied aus. Aber schon im nächsten Spiel sieht alles anders aus.

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