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Malchower SV 90 II - 1.FC Neubrandenburg 04

2. Mannschaft 12.10.2009 16:31 Uhr

Malchower SV 90

Nach dem bislang sehr positiven Saisonverlauf mit 5 Siegen und einem Unentschieden galt es nun auch im Pokal gegen einen höherklassigen Gegner zu bestehen. Die Aufgabe schien jedoch von der Papierform her, eine deutliche Angelegenheit zu werden, zumal sich in Malchow kein geringerer als der Tabellenzweite aus der Verbandsliga M/V vorstellte. Doch ein Fußballspiel ist erst nach 90 Minuten entschieden.

Die Gastgeber versuchte von Anfang an die Räume so dicht wie möglich zu machen. Diese Taktik ging dann auch auf, so dass letztendlich nur wenigen gefährlichen Aktionen im Malchower Strafraum zu verzeichnen waren. Die wenigen Einschussmöglichkeiten für die Gäste vereitelte dann der an diesem Tag sehr gute Malchower Torhüter. In der 33. Minute erzielte etwas überraschend aus einer Abseitsposition heraus ein Neubrandenburger Stürmer den Führungstreffer für die Gäste. Ab diesem Zeitpunkt legten die Malchower die letzte Scheu ab und boten den Neubrandenburgern nicht nur Paroli sondern erzielten sogar ein spielerisches Gleichgewicht. Bis zur Pause ergab sich dann auch noch eine Chance für M. Schümann, der den durch M. Steinhäuser in den Strafraum getretenen Ball jedoch nicht traf. In der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielverlauf nicht viel. Nennenswerte Chancen waren nicht zu verzeichnen. In der 65. Spielminute sah ein Gästespieler nach einer Tätlichkeit die Rote Karte, so dass die Gastgeber nun in Überzahl agierten und die Spieler und Zuschauer auf eine Pokalsensation hofften. Diese Überzahl wirkte sich in der darauffolgenden Spielzeit vor allem im Mittelfeld aus, das nun immer mehr die Oberhand gewann. Aus einem Konterangriff heraus erzielten jedoch lediglich die Gäste noch einen weiteren Treffer, der die endgültige Entscheidung brachte.

Fazit: In kämpferischer und auch spielerischer Hinsicht waren die Malchower dem Aufstiegsfavoriten aus der Verbandsliga mindestens ebenbürtig. Zu bemängeln bleibt nur die geringe Durchschlagskraft nach vorne mit nur wenigen Torschüssen. Mit einer derartigen Leistung können die Gastgeber jedoch hoffnungsvoll die kommenden Aufgaben angehen.

Aufstellung: Ludwikowski, Steinhäuser, Nötel, Radtke, Gawron, Helfert, Rupprich, Lübcke, Schümann, Siemoneit, Jättkowski

Auswechslungen: 85. Minute Freitag (Schümann)

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