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Malchower jubeln nach einer ''schweren Geburt''

1. Mannschaft 18.10.2011 11:30 Uhr

In den ersten zehn Minuten der ersten Halbzeit hatten die Berliner gleich mehrere Chancen.

Drei Punkte sicherte sich der Malchower SV im Sonntagsspiel gegen die Oberliga-Kicker von Türkiyemspor. Das MSV-Team gewann die Partie verdient 2:1, überholte die Berliner in der Tabelle und steht nun auf Rang neun. In den ersten zehn Minuten der ersten Halbzeit hatten die Berliner gleich mehrere Chancen. Ein Freistoß wegen eines Fouls an Dan Röpcke war bei den Malchowern die Initialzündung und die Mannschaft erarbeitete danach einige Torchancen, ohne jedoch Zählbares zu erreichen. In der 30. Minute landete der Ball dann doch im Tor von Türkiyemspor, allerdings befand sich ein Malchower im Abseits, sodass der Jubel der 497 Zuschauer verfrüht war. In der letzten Minute der ersten Halbzeit dann endlich die verdiente Führung für den MSV: Guido Timper traf zum 1:0. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte revanchierten sich die Berliner mit einem Tor: In der 49. Minute war es Türkiyemspor-Stürmer Murat Yilmaz, der nach einem Fehler von Niels Laumann zum Ausgleich traf. Die Malchower spielten jetzt aggressiver nach vorn. So ergaben sich auch zahlreiche Torchancen, aber wie schon in der ersten Halbzeit fehlte oftmals der konsequente Abschluss. In der 62. Minute war es dann endlich Verteidiger Stefan Geers, der das viel umjubelte 2:1 besorgte. Die Berliner, hinter denen eine turbulente Woche mit vielen Querelen im Verein lag, waren in Malchow ohnehin gehandicapt, weil von den insgesamt 28 Spielern im Kader gerade einmal 13 zur Verfügung standen. Zudem war ganz offensichtlich Trainer Marco Gebhardt unter der Woche beurlaubt worden. Interimscoach Cemal Can musste sich gar einige Spieler aus der A-Jugend ausleihen. Cemal Can wäre denn auch mit einem Unentschieden zum Einstand deutlich zufriedener gewesen. "Wir haben uns krasse Fehler erlaubt, die in der Oberliga sofort bestraft werden", so sein Kommentar. MSV-Trainer Sven Lange war insgesamt nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs: "Sicher, das war heute eine schwere Geburt. Die Berliner waren ein unangenehmer Gegner. Wir haben defensiv aber gut gestanden und kaum Chancen zugelassen", so Lange, der jedoch ergänzte: "Der Sieg war verdient, aber wir hätten durchaus mehr Tore machen müssen." Malchows nächste Partie findet kommenden Sonnabend bei Anker Wismar statt.

Quelle: Nordkurier

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