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Malchower SV mit bitterer Heimniederlage im Derby

1. Mannschaft 23.03.2014 17:50 Uhr

Es fehlte eine ordnende Hand.

Vor dem Spiel des MSV gegen den 1. FC Neubrandenburg war die Erwartungshaltung hoch. Mit einem Sieg wollte man die "Rote Laterne" abgeben und den Anschluss zu den sicheren Tabellenplätzen herstellen. Nach dem Spiel war die Enttäuschung dann riesengroß. Der MSV hatte sein Heimspiel mit 0:1 (0:1) verloren. Und auch die Art und Weise wie dieses Spiel verloren wurde, lässt nicht gerade optimistisch in die Zukunft blicken. Man hat wohl gesehen, dass die Mannschaft fit ist und auch über die vollen neunzig Minuten hohes Tempo gehen kann, aber spielerisch und taktisch ging an diesem Freitagabend nicht sehr viel. Der MSV hatte die bessere Startphase, machte viel Druck und setzte gleich erste Akzente. Doch schon mit dem ersten richtigen Konter erwischten die Gäste den MSV eiskalt. In der 10. Minute drang Nick Stövesand in den MSV - Strafraum ein und verwandelte überlegt zum 0:1. Sofort gab es einen Bruch im MSV - Spiel. Es fehlte eine ordnende Hand. Aus dem Mittelfeld heraus kam fast nichts mehr. Die MSV - Abwehr kontrollierte den Ball zwar sicher in den eigenen Reihen, hatte aber nach vorn keine Anspielstationen, und so wurde der Ball ein ums andere Mal lang auf die Spitzen gespielt, die dann zwar die gegnerische Abwehr beschäftigten, auch einige Torchancen hatten, aber nie eine echte Gefahr für Neubrandenburgs Keeper darstellten. Hohe Bälle in den Strafraum waren definitiv das falsche Mittel. Im Gegenzug bescherten die quirligen Gästeangreifer der MSV - Hintermannschaft mehr Arbeit, als ihr lieb war. Nach dem Seitenwechsel stellte Trainer Christopher Stoll das System des MSV - Spiels um. Die Offensive wurde verstärkt. Tatsächlich hatte der MSV jetzt auch eine optische Überlegenheit und mit zunehmender Spieldauer auch mehrere Torchancen, doch Zählbares sprang nicht mehr heraus. Allein in der Schlussphase des Spiels ergaben sich mehrere gute Einschussmöglichkeiten, doch das nötige Quäntchen Glück fehlte am Ende, so dass es bei dieser unnötigen Heimniederlage blieb.

Trainer Christopher Stoll setzte folgende Spieler ein:

Paul - Friedrich Kornfeld, Georg Schumski, Patrick Häntschke, Gordon Grotkopp, Dimitrios Konstantinou, Alexander Fogel, Kevin Blumenthal, Ajdin Mehinovic, Robert Quaschning, Nikolaos Makridis, Romeo Muadi Ngonge, Essama Etogo, Abel Gebor, Stanislaw Puschkaruk

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