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Bitterer Rückschlag für den Malchower SV

1. Mannschaft 21.04.2014 10:51 Uhr

Bereits in der 5. Minute hätte es Handelfmeter für den MSV geben müssen, da ein MSV - Angriff durch einen Verteidiger der Gastgeber nur mittels Handspiel unterbunden werden konnte.

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußballoberliga gab es für den Malchower SV einen herben Rückschlag. Mit einem Sieg beim SV Altlüdersdorf sollte in der Tabelle ein weiterer Platz gutgemacht und der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze verkürzt werden. Entsprechend motiviert begann diese Partie, und es kam zu turbulenten ersten Minuten. Bereits in der 5. Minute hätte es Handelfmeter für den MSV geben müssen, da ein MSV - Angriff durch einen Verteidiger der Gastgeber nur mittels Handspiel unterbunden werden konnte. Der Schiedsrichter aber wollte nichts gesehen haben. Nur vier Minuten später startete der MSV einen Angriff über die linke Seite in den gegnerischen Strafraum. Wieder gab es ein elfmeterreifes Handspiel. Wieder versagte der Schiedsrichter den Freistoß. Aber auch ohne diese nicht gegebenen Freistöße dominierte der MSV dieses Spiel und erarbeitete sich zahlreiche Torchancen. So in der 16. Minute, als Sergei Paschtschenko, freigespielt, den Ball spielen will, statt konsequent abzuschließen. In der 26. Minute schoss der MSV sein Tor, doch wohl aus abseitsverdächtiger Position. So sah es zumindest der Schiedsrichter. Ein Distanzschuss von Dimitrios Konstantinou strich nur knapp über das Tor (32.), und einen schnellen MSV - Konter konnten die Altlüdersdorfer Verteidiger gerade noch so zur Ecke klären (39.). Nach dem Seitenwechsel war plötzlich ein Bruch im MSV - Spiel. Die Zweikämpfe wurden nicht mehr angenommen und dem Gastgeber wurde viel Platz zum Spielaufbau gelassen. Nach einem Freistoß im Mittelfeld reagierten die Platzherren schnell bei der Freistoßausführung. Die gesamte MSV - Hintermannschaft befand sich im Tiefschlaf und aus knapp 18 Metern zirkelte Müller den Ball zum 1:0 (60.) für Altlüdersdorf in die Maschen. Der MSV zeigte sich nun wieder präsenter, doch echte Torgefahr kam nicht mehr auf. Alexander Fogel traf mit einem abgefälschten Freistoßball zwar noch einmal den Pfosten, aber mehr war nicht. Im Gegenteil, da jetzt alles nach vorn geworfen wurde, hätten die Gastgeber mit ihren Kontern durchaus die Möglichkeit gehabt, noch höher zu gewinnen.

Trainer Christopher Stoll setzte folgende Spieler ein:
Paul - Friedrich Kornfeld, Georg Schumski, Argzim Redzovic, Patrick Häntschke, Gordon Grotkopp, Dimitrios Konstantinou, Alexander Fogel, Kevin Blumenthal, Nikolaos Makridis, Sergei Paschtschenko, Romeo Muadi Ngonge, Stanislaw Puschkaruk, Ajdin Mehinovic, Robert Quaschning

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