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MSV-Junioren mit versöhnlichem Hinrunden-Abschluss

Nachwuchs 02.12.2014 09:28 Uhr

Nach zuletzt vier Pflichtspielniederlagen in Folge verschafften sich Malchows A-Junioren mit dem 4:3 gegen Neustadt-Glewe das passende Erfolgserlebnis.

Nach zuletzt vier Pflichtspielniederlagen in Folge verschafften sich Malchows A-Junioren mit dem 4:3 gegen Neustadt- am letzten Spieltag vor der Winterpause das passende Erfolgserlebnis. Dabei begann die Partie unter denkbar ungünstigen Vorzeichen. Aufgrund etlicher Ausfälle, aus gesundheitlichen, teils aus charakterlichen Gründen, begannen die MSV-Jungs das Spiel mit zehn Mann. Die Vorgabe der Trainer Ralf Schwarz und Peter Freitag lautete also:?Hinten dicht machen und vorne hilft der liebe Gott?! Aber beide erlebten ein Novum in ihrer langen Zeit als Übungsleiter. Die Jungs setzten die vorgegebene Taktik zu 100 % um und alle Spieler gingen an die Grenze ihres Leistungsvermögens. Vielleicht war es auch das Motto:?Wir haben nichts zu verlieren!?, was dazu führte, das gerade die ?Fleißbiene? Remo Schäfer in der 15. Minute mit einer tollen Einzelleistung das 1:0 erzielte. Was allerdings zwei Minuten später die Nummer 12 des MSV, den erst 15-jährigen Patrick Matiaschek, veranlasste aus 30 m einfach mal draufzuhalten, bleibt sein Geheimnis, bedeutete aber das 2:0! So ging es in die Pause. Der Torschütze zum 2:0 wurde von Ralf Schwarz im zweiten Durchgang etwas weiter nach vorne beordert und markierte nach einem Solo in der 47. Minute gar das 3:0. Die Gäste aus Westmecklenburg trauten ihren Augen nicht. Dann besannen sie sich aber doch ihrer nummerischen Überlegenheit und kamen zwischen der 52. und 60. Minute durch drei Treffer zum Ausgleich. Das Spiel drohte zu kippen. Aufopferungsvoll kämpften die MSV-Jungs, allen voran Kapitän Steffen Evert, der sich als echter Spielführer erwies und ?Organisator? Johannes Ebert, der bis zum Umfallen ackerte. In der 90. Minute gab es noch einmal Einwurf für den MSV, fast von der Eckfahne. Erik Wodrich warf den Ball in den Strafraum, Alex Grass nahm ihn auf, umspielte einen gegnerischen Abwehrspieler und flankte maßgerecht vors Tor und da stand die Nummer 12 des MSV, Patrick Matiaschek. Danach war Schluß! Der Sieg war am Ende das Ergebnis absoluter Willensstärke und der taktischen Disziplin der gesamten Mannschaft. Und er sollte Motivation sein, auch für die Spieler, die nicht da waren, nach ein bisschen Erholung mit einer guten Vorbereitung die Rückrunde anzugehen.

MSV: Lucas Frehse, Erik Wodrich, Steffen Evert, Johannes Ebert, Tommy Bohl, Remo Schäfer, Lucas Diercks, Patrick Matiaschek, Constantin Lenz, Alexander Grass

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