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Malchower SV stürmt in das Achtelfinale

1. Mannschaft 09.10.2016 20:34 Uhr

Toralf Schult und Karol Orlos vom Malchower SV 90 bekamen es mit einer hartnäckigen Abwehr des Penzliner SV um Dennis Ahrndt zu tun (von rechts).

In dem Landespokalspiel beim Penzliner SV aus der Fußball-Landesliga brauchte das Oberligateam vom Malchower SV 90 sehr viel Geduld.

Penzlin. Vor 330 Zuschauern rund um den Penzliner Kunstrasenplatz gewann der Fußball-Oberligist Malchower SV 90 das Müritz-Derby im Landespokalwettbewerb knapp mit 1:0 gegen den Landesligisten vom Penzliner SV.

In der ersten Hälfte blieben die Malchower noch glücklos. Ein klasse getretener Freistoß von Michael Freyer über die Penzliner Mauer wäre im rechten Dreiangel gelandet, hätte Penzlins Keeper Kevin Nethe nicht ebenso klasse pariert (17.). Der fischte auch einen Kopfball von Tobias Täge runter (33.). Die größte Chance in Halbzeit eins vergab aber Michael Freyer, der erst den linken Pfosten traf und danach einen schwachen Schuss abgab, den Nethe ohne Mühe fangen konnte (37.).

In der zweiten Halbzeit wurde zunächst ein Tor von Pascal Podgorny wegen Abseits nicht anerkannt (66.). Das "goldenene" Tor erzielte Malchows Goalgetter Tobias Täge dann erst in der 76. Minute.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Penzliner das 0:0 eisern verteidigt und es den Malchowern schwer gemacht. Daher zeigte sich der Penzliner Trainer Dieter Lattmann auch keineswegs enttäuscht über das Ausscheiden aus dem Pokalwettbewerb: "Ich bin rundum zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft. Insbesondere die Abwehr - sonst unsere Schwachstelle - hat  super funktioniert. Insbesondere Dennis Ahrndt hat einen super Job gemacht. Gegen eine Mannschaft, die zwei Etagen höher spielt, so zu verlieren, ist keine Schande, denn ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Es sollte heute halt nur nicht sein mit einem Sieg", sagte Dieter Lattmann. Teilweise sah es so aus, als würde Penzlin sogar mit einer Fünfer-Abwehrkette spielen. "Nein, das war eine Viererkette. Aber zusätzlich war Ronny Böttcher auf Tobias Täge angesetzt, und da der ja immer vor der Abwehrreihe rumtanzt, sah das eben wirklich fast wie eine Fünferkette aus", sagte Dieter Lattmann.

Auch der Malchower Trainer André Schröder zollte den Gastgebern Respekt. "Wir wussten, dass es hier schwer werden wird und sich die Penzliner hinten reinstellen werden. Wir hatten aber von der ersten Minute an mehr Ballbesitz, und ich habe zu keinem Zeitpunkt an eine Verlängerung gedacht. Klar mussten wir Geduld beweisen, aber das hat die Mannschaft auch sehr gut hingekriegt", lobte André Schröder aber natürlich auch sein Team. "Die Pflichtaufgabe ist erfüllt, schon am Freitag wartet Strausberg in der Oberliga auf uns", blickte André Schröder schon unmittelbar nach dem Abpfiff auf die kommende Aufgabe.

Mannschaftsaufstellungen:

Penzlin: Nethe - Köckert, Ahrndt, Wagenknecht (Riesel), Hellwig, Böttcher, O.Kowal, Herrmann, C.Lukesch, A. Lukesch, Richter

Malchow: Buschke - Sibrins, Schameitke, Schult, Meibohm - Emek, Schumski - Podgorny (90. Fentzahn), Freyer (60. Pretzer), Orlos (60. Voß) - Täge

 

 

Jens-Uwe Wegner
Reporter

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